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 Das Ziel: planetare Demokratie

Planetare Demokratie gibt allen Existenzen eine Stimme, den planetaren Lebensraum mitzugestalten.

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So blickt das Planetare Entwicklungsforum auf das Anliegen einer möglichen Demokratie, die einen Beziehungs-, Kultur- und Rechtsraum öffnet, der weit über das herkömmliche demokratische Verständnis hinausgeht: in ihm sollen die Stimmen aller Lebewesen und Lebensräume Gehör finden. In ihm wird ihren vitalen Interessen gleiches Recht wie jenen der Menschen eingeräumt.


Planetare Demokratie strebt also an, dass diese vitalen Interessen aller planetaren Existenzen (meist als Natur summiert) als eigenständige, rechtlich zu schützende und in geeigneter Weise zu repräsentierende Interessen anerkannt werden sollen.


Die Kultur, die einem solchen erweiterten demokratischen Verständnis zugrunde liegt, sieht die Erde geokratisch als ein lebendiges System. Diesem Verständnis folgend fördert sie jene menschlichen Bemühungen um Produktionsweisen und Lebensformen, die für alle stimmig sind. 


Ziel der planetaren Demokratie ist, dass alle gegenwärtige und zukünftige Natur - nicht nur die menschliche - sich selbst gehören kann. Diesem Ziel nähert sie sich bereits in 39 Regionen der Welt auf verschiedenste Weise an. Wie die Global Alliance for the Rights of Nature (GARN) dokumentiert, beschreiten immer mehr Regionen und Lebensräume diesen Weg.

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